La-Uni-Fragebogen Antihelden*

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Liebe Studierende,

neben dem Vergleich der Wahlprogramme haben wir einen kleinen Fragebogen konzipiert und an die beiden Listen zur StuPa-Wahl versandt. Im Folgenden könnt Ihr lesen, was die Antihelden* auf unsere Fragen geantwortet hat. Wollt Ihr selbst nochmal Fragen an die Antihelden* richten, so könnt ihr die Liste über facebook oder per E-Mail kontaktieren. Jetzt viel Erhellendes mit dem Fragebogen:

Seit wann tritt Eure Liste zur Wahl an?

Die Antihelden* treten bei dieser Wahl zum ersten Mal an, um frischen Wind in das StuPa und die Hochschulpolitik zu bringen – nicht nur in dieser, sondern auch in folgenden Legislaturen.

Beschreibt Euch bitte mit drei Stichworten:

Kritisch-Progressiv-Innovativ

Was sind für Euch die drei wichtigsten Themen in der kommenden Legislatur?

1.) Verbesserung der Studienbedingungen, darunter fällt die Ausstattung der Bib, die Überfüllung von Veranstaltungen, die Förderung von Hochschulgruppen und Fachschaften und vieles mehr.

2.) Umwelt/Nachhaltigkeit

3.) Gleichberechtigung aller Menschen

Welche Überlegungen habt Ihr angestellt, um diese Themen zu bearbeiten?

Wir werden hoffentlich stark im StuPa vertreten sein, um dort unsere Themen und Meinungen direkt und erweitert in Ausschüssen, insbesondere dem AStA einzubringen. Im AStA planen wir mindestens einen Teil des Vorsitzes zu stellen und auch einen Großteil der Referent*innen.

Gibt es Themenfelder/Arbeitsbereiche, bei denen der AStA in seiner aktuellen Struktur unzureichend aufgestellt ist?

Der AStA braucht mehr Referent*innen in den Bereichen Studium und Soziales, die momentane Belastung ist für jeweils eine Person pro Referat zu hoch. Außerdem wollen wir gesellschaftliche Themen wie Gendern und LGBTTTQIA* mehr in den Diskurs unter den Studierenden bringen und die Awareness-Strukturen an der Uni reaktivieren bzw. schaffen.

Welche Position sollte die verfasste Studierendenschaft zum Thema sozialer Wohnraum in Landau einnehmen?

Die Universität hat versäumt langfristig strategisch zu planen, wie sie neue Studierende anwirbt. Die Stadt hat seit Jahren Probleme, mit ihren Konzepten sozialen Wohnraum zu schaffen und versäumt mehr zu tun, als nur Symptome zu kaschieren. Wir brauchen sofort sozialen Wohnraum für Studierende und auch mehr Geld für das Studierendenwerk, um das Angebot von günstigem Wohnraum in den Studierendenwohnheimen zu schaffen.

Trotzdem sollte man hierbei nicht den Blick auf die Gesamtheit der Menschen verlieren, die auf sozialen Wohnraum angewiesen sind,so dass diese nicht benachteiligt werden.

Wie steht Ihr zur Zusammenarbeit von Organen der Studierendenschaft mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft?

Die Lehre sollte nicht von finanziellen Mitteln der freien Wirtschaft abhängig werden. Bildung sollte grundsätzlich frei für alle sein und auch Medien in denen Bildung vermittelt wird, frei von ideologischen Tendenzen oder Werbung. Unternehmen sollten sich keinen Einfluss an einer Universität erkaufen können und damit kritische Meinungen durch die Bestimmung der Themensetzung in der Lehre unterbinden. Eine aufgeklärte kritische Gesellschaft braucht staatlich gut finanzierte, unabhängige Universitäten.

Wie steht Ihr zu der Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen?

Abschaffen!

Zu guter Letzt: Wenn Ihr einen Wunsch frei hättet, was würdet Ihr Euch wünschen?

Wenn ein Mensch sich etwas wünscht, hofft er darauf, dass es einfach passiert. Wir wollen uns für unsere Themen einsetzen und dafür einstehen, damit sie umgesetzt werden. Wir brauchen uns daher nichts wünschen.

Wenn wir uns allerdings gezwungenermaßen etwas wünschen müssten, wären das unendlich viele Wünsche, damit wir ALL unsere Themen bearbeiten können und die aktuelle Situation jederzeit zu einer noch besseren machen können.

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