Der Hambacher Forst macht mobil


„Am 22.01.2018 kam es zu Räumungen im Wald. Seitdem sitzen 9 Menschen in U-Haft. Großer deutschlandweiter Soliaktionstag am 3.2. Infos unter: hambacher-forst.org


Der überraschend heftige Polizeieinsatz am 22. Januar führte zu Körperverletzungen und Verhaftung von neun Demonstrierenden. Trotz der seitens der Polizei bestätigten friedlichen Aktivitäten der DemonstrantInnen wurde ein verstärkter Einsatz von von Pfefferspray, Polizeigriffen, Tritten, verbalen und nonverbalen Provokationen gegenüber den DemonstrantInnen und UnterstützerInnen aus den umliegenden Dörfern gemeldet. Dennoch konnten die BesetzerInnen ihre Stellungen halten, bis die Polizei gegen Abend wieder abzog. Die verhafteten AktivistInnen hatten heute um zehn Uhr eine HaftrichterInnenvorführung.

Nachdem durch das Oberverwaltungsgericht  Münster und das zuständige Bergamt ab dem 31.03.2018 ein Rodungsstopp zugunsten eines Umweltverträglichkeitsgutachtens entschieden wurde, versucht der Energiekonzern RWE, möglichst schnell und möglichst große Flächen des Waldes zu verwirtschaften.

Die Polizei versucht regelmäßig, die Barrikaden im Wald zu entfernen – bisher vergebens. Damit das auch so bleibt, rufte die Pressestelle der Besetzung heute per SMS-Verteiler alle UnterstützerInnen und SympathisantInnen zur Teilnahme am Soliaktionstag am dritten Februar auf.

Informationen und Hintergründe zu Besetzung und Leben im Hambacher Wald findest Du in unserer Reportage.

 

 

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