Kostenloses Diversity-Training an der RPTU

Artikel geschrieben von Emilie von Robakowski und Bild erstellt von Silja Bornhöft

Spätestens durch Heidi Klum und ihre TV-Show Germany’s Next Topmodel (GNTM) haben viele Menschen in der Gesellschaft von dem Begriff Diversity, zu Deutsch Diversität, gehört. Dabei ist dieses Wort mittlerweile nicht nur für Frau Klum sehr wichtig, sondern auch für die heutige Berufswelt. Hier spielt vor allem das sogenannte Diversity Management eine wichtige Rolle. Diversity Management beziehungsweise Managing Diversity bezeichnet dort „die Summe aller Prozesse, Maßnahmen und Aktivitäten zur Beseitigung von Diskriminierung und Wertschätzung von Vielfalt in der Organisation“1. Um Diversität zu managen, gibt es Diversity-Trainings.

Ein solches Training wird auch an der RPTU angeboten. Den Zugang zu dem digitalen und asynchronen Training auf Olat bekommt man über die Teilnahme an einer Studie des Forschungsbereichs der Sozialpsychologie. Das kostenlose Diversity-Training enthält Module zu Themen wie beispielsweise Rassismus, Sexismus und psychischen Erkrankungen. Ein weiterer Baustein ist Nichtbinarität.

Nichtbinär oder auch nonbinär sind dabei Überbegriffe für Personen, die sich nicht (immer) als Mann oder Frau fühlen, sondern als etwas zwischen oder außerhalb der binären Kategorien2.

Das Ziel innerhalb dieses Bausteins ist die Vermittlung von Wissen über Nichtbinarität. Die Teilnehmenden sollen zum Beispiel mithilfe von theoretischem Wissen, etwa zu Neopronomen, Diskriminierungserfahrungen von Betroffenen und Berichten aus dem Alltag von nonbinären Personen, mehr über diese Thematik lernen. Außerdem werden Handlungsstrategien aufgezeigt, um diskriminierendes Verhalten zu vermeiden und ein besseres Bewusstsein zu schaffen.

Wenn du Interesse an der Teilnahme dieses Diversity-Trainings hast, halte in der kommenden Zeit Ausschau nach Flyern und Postern an der Uni in Landau sowie Share Pics in sozialen Medien und checke aufmerksam deine Rundmails. Unter bestimmten Umständen erhältst du sogar eine Teilnahmeurkunde.

Hier ist der Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/evalnb/

Quellen:

1 Dreas, Susanne A.: Diversity Management in Organisationen der Sozialwirtschaft, Wiesbaden: Springer VS, 2019, S. 6f. https://doi.org/10.1007/978-3-658-20546-1. Zugegriffen am 30.11.2025.

2 Vgl. Matsuno, Emmie & Stephanie L. Budge: Non-binary/Genderqueer Identities: a Critical Review of the Literature, in: Current Sexual Health Reports, Bd. 9, Nr. 3, 2017, S. 116–120. https://doi.org/10.1007/s11930-017-0111-8. Zugegriffen am 30.11.2025.

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